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Wer braucht alles eine BUV?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung braucht prinzipiell jeder, der einem Beruf nachgeht. Nur ist es leider nicht jedem gestattet, sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung zuzulegen. Es müssen, zusätzlich zu der Tatsache, dass man berufstätig ist, auch noch andere Faktoren erfüllt werden. Zum Beispiel, dass man bereits fünf Jahre berufstätig gewesen sein muss. Doch dazu an anderer Stelle mehr.
Jedenfalls können Sie sich sicher denken, dass auch Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötigen. Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären ein Landschaftsgärtner, der plötzlich durch einen Autounfall invalide wird, zum Beispiel weil die Beine stark verletzt werden. Aber natürlich gilt die Regelung der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht nur bei den körperlichen Berufen. Auch, wenn Sie "nur" geistig arbeiten, zum Beispiel in einem Büro oder einer Computerfirma, können Sie schließlich ausfallen. Durch Krankheiten und Ähnliches kann Ihre Erwerbsfähigkeit beeinflusst werden. In diesem Fall wären Sie verständlicherweise nicht mehr in der Lage, ihren Beruf weiter auszuführen. Auch ähnliche Berufe fallen aus. In so einem Fall kann Ihnen nur eine Berufsunfähigkeitsversicherung helfen.

Doch damit nicht genug. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist notwendig, sicher. Aber trotzdem sollten Sie sich mithilfe einer Privaten Versicherung gegen Berufsunfähigkeit absichern.

Denn meistens reicht die staatliche Versorgung bei weitem nicht aus. Deswegen raten viele private Versicherer zu einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese ist besonders wichtig für folgende Berufsgruppen:

  • Berufseinsteiger/Hochschulabsolventen
  • Arbeiter und Angestellte
  • Handwerker
  • Selbstständige und Unternehmer
  • Freiberufler
  • Beamte

Besonders im Falle der Selbstständigen und der Freiberufler, kann es durchaus heikel werden. Da diese keinerlei Anrecht auf eine gesetzliche Rentenversicherung haben, müssen sie quasi selbst sehen, wo sie bleiben.

Wenn man sich allein mal die Statistiken anschaut, wird schnell klar, dass es nicht mehr zeitgemäß ist, ohne Berufsunfähigkeitsversicherung oder BUV, wie man auch sagt, zu leben. Denn wegen Berufsunfähigkeit muss jeder vierte Arbeitnehmer vorzeitig aus der Arbeit austreten. Aus diesem Grund, hat die Stiftung-Warentest, mit ihrem FINANZ-test, die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt gezählt. Das aus gutem Grund, denn die sogenannte Erwerbsminderungsrente wird nur noch bei kompletter Erwerbsunfähigkeit aus. Man erhält damit auch nur gerade mal 800-900 Euro pro Monat. Diese Regelung gilt allerdings nicht für vor 1961 geborene. Diese bekommen noch den alten Satz der Berufsunfähigkeitsrente.

Daher ist es gerade für die, die nach dem Jahr 1961 geboren wurden, wichtig, sich früh auch über die private Berufsunfähigkeitsversicherung zu informieren, denn in jungen Jahren bekommt man noch bessere Konditionen. Außerdem kann man die eigene Rente bei Vertragsabschluss selbst festlegen, so dass der gewohnte Lebensstandard wenigstens finanziell noch haltbar ist.

Jeder, der auf seine Arbeitskraft angewiesen und nicht so reich ist, dass er von seinem Vermögen leben kann, braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Besonders im Falle von Familien, wenn nur einer der Erziehenden arbeitet, muss eine derartige Versicherung abgeschlossen werden. Sonst kann es sein, dass man schnell in ein finanzielles Loch stürzt.